25. Juni 2026
Im Juni 2025 haben 16 deutsche und europäische Wirtschaftsverbände mit einem gemeinsamen Impulspapier für eine europäische Wasserstoffallianz geworben. Ein Jahr später zeigt sich: Der Wasserstoffhochlauf kommt dort voran, wo Infrastruktur, Förderung, Nachfrageanreize, regulatorische Planungssicherheit und Risikoabsicherung zusammenwirken. Diese Fortschritte dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Hochlauf insgesamt weiterhin deutlich hinter den politischen und industriellen Erfordernissen zurückbleibt.
Genau deshalb braucht es jetzt EU-weit ein klares politisches Bekenntnis zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft: für ein resilientes und zukunftsfähiges Europa. Deshalb fordern 16 deutsche und europäische Wirtschaftsverbände mehr denn je und nachdrücklich eine Wasserstoffallianz auf Ebene der Mitgliedstaaten. Es braucht die Allianz der Mitgliedstaaten, um Europa bei der Beschleunigung eines gemeinsamen Wasserstoffmarktes und gemeinsamer industrieller Wertschöpfung voranzubringen. Nur so lassen sich politische, regulatorische und finanzielle Hebel bündeln.
Dazu DVGW-Vorstandsvorsitzender Professor Gerald Linke: “Der Wasserstoffhochlauf entscheidet über Europas Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit. Um Europas Energiezukunft zu sichern, muss jetzt gehandelt werden: Eine starke europäische Wasserstoffallianz bündelt unsere Kräfte, stärkt unsere Souveränität und bringt den Hochlauf auf die notwendige Geschwindigkeit.”
Das Impulspapier wurde unterzeichnet von: BDEW, DVGW, DWV, en2X, Eurogas, figawa, FNB GAS, Die Gas- und Wasserstoffwirtschaft, Hydrogen Europe, INES, VCI, VDA, VDMA P2X4A, VIK, VKU und Wirtschaftsvereinigung Stahl.