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Nur eine gewässerschonende Landwirtschaft wirkt der Nitratbelastung entgegen

Landwirtschaft und Gewässerschutz

Erkenntnisse aus Wirkungsmonitoring und Evaluierung der Düngeverordnung; Wasser Lunch & Learn vom 29. April 2025

Nur eine gewässerschonende Landwirtschaft wirkt der Nitratbelastung entgegen; © iStock.com/valio84sl

Ein Thema, das bereits seit Jahrzehnten schwelt. Bereits Anfang der 1990ern wurde von der EU eine Richtline aufgesetzt, die gegen überhöhte Nitratwerte im Grundwasser ansetzen soll. Stickstoffverbindungen wie Nitrat verunreinigen aber nicht nur Gewässer, sondern kommen auch als Luftschadstoff (Ammoniak) und als Treibhausgas (Lachgas) vor. Die Auflagen für das Düngemanagement in der Landwirtschaft wurden 2020 durch die Novellierung der Düngeverordnung noch verschärft. Gelöst ist das Problem aber immer noch nicht. Sichere Ernten, sauberes Wasser und Klimaschutz. Wie lässt sich das vereinen?

Das Thünen-Institut hat gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei und dem Forschungszentrum Jülich das Projekt RELAS ins Leben gerufen. Die Forschenden entwickeln hierbei einen systemübergreifenden Modellierungsansatz, der die Stickstoffflüsse in Boden, Gewässern und Atmosphäre gesamtheitlich quantifiziert und für die Klimaberichterstattung nutzbar macht. Dies soll als Grundlage dafür dienen, agrarpolitischer Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele und des Gewässerschutzes weiterzuentwickeln und zu optimieren. Am 29. April 2025 stellte Maximilian Zinnbauer vom Thünen-Institut für Lebensverhältnisse im ländlichen Räumen den aktuellen Stand von RELAS vor.

© DVGW
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https://www.youtube.com/watch?v=DWjNbdwO6PI
Weitere Information zum Lunch & Learn am 29. April 2025
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