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Links und rechts neben einem Gang stehen riesige, runde blaue Behälter, eine Frau überprüft einen davon.

10. Februar 2026

EU-Kommissions-Studie zu PFAS bestätigt DVGW

Blick in die Filterhalle eines Wasserwerks; © Stadtwerke Duisburg
Meldung vom 10.02.2026

Die von der EU‑Kommission beauftragte Studie „The cost of PFAS pollution for our society“ bestätigt die Position des DVGW nahezu vollständig. Sie zeigt, dass eine frühzeitige Vermeidung von PFAS‑Einträgen volkswirtschaftlich deutlich effizienter ist als kostenintensive End‑of‑Pipe‑Lösungen im Wasserwerk. Eine konsequente Regulierung an den Emissionsquellen schützt die Gesundheit und reduziert langfristig die Belastungen für Gesellschaft und Wasserversorgung. Gleichzeitig bestätigt die Untersuchung, dass die Exposition der Bevölkerung über das Trinkwasser insgesamt gering ist.

Trotz einzelner methodischer Schwächen bietet die Studie eine solide fachliche und ökonomische Grundlage für die weitere Regulierung. In einem Punkt weicht der DVGW jedoch von den Schlussfolgerungen der Studie ab: der Einschätzung der technischen wie wirtschaftlichen Machbarkeit einer umfassenden, hochtechnisierten Aufbereitung von PFAS – insbesondere von TFA – im flächendeckenden Einsatz. Beispielsweise ist in Abhängigkeit der individuellen Eigenschaften des Rohwassers und des jeweiligen Standorts (z.B. Wasserwerke fernab von Kanalisationen/Vorflutern im Wald) nicht jede Aufbereitungsmethode überall technisch realisierbar.

Ihre Ansprechpartnerinnen
Bei Fragen zur Meldung wenden Sie sich bitte an
Johanna Kreienborg
Hauptgeschäftsstelle / Wasserversorgung
Telefon+49 228 9188-854
Dr. Karin Gerhardy
Hauptgeschäftsstelle / Wasserversorgung
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