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Der DVGW-Studienpreis

Zu seinem 125-jährigen Jubiläum hat der DVGW für die Förderung des Ingenieurnachwuchses im November 1984 den DVGW-Studienpreis gestiftet. Seit über 30 Jahren prämiert der DVGW herausragende Abschlussarbeiten des akademischen Nachwuchs im Energie-/Gas- und Wasserfach.

Die DVGW-Studienpreisträger Gas und Wasser auf der gat|wat 2019 samt Laudatoren (v.l.n.r. Jörg Höhler, DVGW-Vizepräsident; Jens Kley-Holsteg, Kirsten Kleis, Katrin Markuske, Robert Jahn, Sandrino Benecke, Dr. Th. Hüwener, DVGW-Vizepräsident Gas); © DVGW/Kurda
DVGW-Studienpreise Gas und Wasser 2020/2021

Vielen Dank für die zahlreich eingereichten Abschlussarbeiten für die DVGW-Studienpreise Gas und Wasser 2020/2021. Das mehrstufige Verfahren zur Ermittlung der Preisträger hat bereits begonnen. Die Verleihung der Studienpreise Gas und Wasser an die Preisträger wird im Rahmen der gat|wat 2021 stattfinden.

Weitere Informationen zum Bewerbungs- und Auswahlprozess finden Sie in unserer Geschäfts- und Vergabeordnung . Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Nadine Kalisch, Kontaktdaten am Ende dieser Webseite.

 

Einfach ausgezeichnet – Fachkräfte von morgen

Auch 2019 prämierte der DVGW herausragende Abschlussarbeiten, die einen Bezug zur Energie-/Wasserwirtschaft aufweisen, und zeichnete die Studenten so für ihre besondere Leistung aus.

Verliehen wird der DVGW-Studienpreis für Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten, die einen praktischen Bezug zu technisch-wissenschaftlichen Fragestellungen im Energie-/Gasfach bzw. Wasserfach haben und mit „sehr gut" bewertet worden sind. Das jährliche Preisgeld beträgt 10.000 Euro, je 5.000 Euro für das Gas- sowie das Wasserfach.
Die Geschäfts- und Vergabeordnung

DVGW-Studienpreis Gas

Am 26. November 2019 hat der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) im Rahmen der gat|wat 2019 in Köln drei herausragende akademische Arbeiten im Bereich Gas prämiert. DVGW-Vizepräsident Gas, Dr. Thomas Hüwener, nahm die Ehrung der Ausgezeichneten vor.

Wir gratulieren ganz herzlich!

Die DVGW-Studienpreisträger Gas 2019 (v.l.n.r.: Kleis, Benecke, Markuske) © DVGW/Kurda
Sandrino BeneckeSeine "Untersuchung zur Intergration von Power-to-Gas-Anlagen in das Gashochdrucknetz der Avacon Netz GmbH hinsichtlich technischer Faktoren" soll dazu dienen, Potenziale für Power-to-Gas im Netz der Avacon aufzuzeigen und etwaige Standorte für Anlagen zur Produktion und Einspeisung von Wasserstoff oder sogenanntem „Synthetic Natural Gas“ zu ermitteln.
Betreuer der Bachelorarbeit: Prof. Dr.-Ing. Benno Lendt, Ostfalia Hochschule Wolfenbüttel
Kirsten KleisIn ihrer Arbeit "Strom und Gas angetriebene Verdichter im Gastransportnetz - Vergleichende multikriterielle Bewertung mit Fokus auf Ökobilanzierung im Kontext der Energiewende" geht es um die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen von elektrisch angetriebenen Verdichtern. Frau Kleis identifizierte dabei relevante Kriterien zur ganzheitlichen Bewertung unterschiedlicher Verdichtersysteme und entwickelte in diesem Zusammenhang eigenständig eine multikriterielle Bewertungsmethode weiter, die über eine reine Betrachtung von wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten hinausgeht. Damit liefert sie einen sehr guten Ansatz zur objektiven Bewertung verschiedener Verdichterantriebskonzepte im Rahmen der Sektorenkopplung.
Betreuer der Masterarbeit: Prof. Dr. Carsten Agert, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme e.V.
Meldung des DLR
Katrin Markuskehat sich in ihrer Arbeit "Wasserstoffeinspeisung - Ermittlung gezielter Netzfahrweisen zur Erhöhung der Wasserstoffaufnahmefähigkeit im Erdgasnetz der ONTRAS am Beispiel einer geplanten Wasserstoffeinspeiseanlage" mit der Modellierung und Simulation der Wasserstoffverteilung in einem Ferngasnetz in Abhängigkeit von verschiedenen Einspeise- und Lastzuständen beschäftigt. Frau Markuske hat hier eine sehr gute Arbeit zu einem bislang wenig berücksichtigten Aspekt bei der Einspeisung von Wasserstoff in Erdgasnetze vorgelegt. Das Thema steht im Kontext der Herausforderung zur Dekarbonisierung der Energiewirtschaft und hat deshalb eine große Aktualität.
Betreuer der Bachelorarbeit: Prof. Dr.-Ing. Hartmut Krause, TU Bergakademie Freiberg
Die DVGW-Studienpreisträger 2018: Thaddäus Weniger, Lea Tatje, Linus Biffar und Florian Denter (v.l.n.r.) © DVGW, Hörning

Am 23. Oktober 2018 hat der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) im Rahmen der gat|wat 2018 in Berlin vier herausragende akademische Arbeiten im Bereich Gas prämiert. DVGW-Vizepräsident Jörg Höhler nahm die Ehrung der Ausgezeichneten vor.

Wir gratulieren ganz herzlich!

Linus Biffarerstellte im Rahmen seiner Bachelorarbeit „Modellierung eines Wabenreaktors zur Methanisierung von CO2“ verschiedene Modelle für das neue Einsatzgebiet des Reaktortyps und untersuchte das Verhalten bei unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Die Ergebnisse seiner Arbeit geben wichtige Hinweise zur Auslegung und Betriebsführung von zukünftigen Methanisierungsreaktoren in Power-to-Gas-Anwendungen.
Betreuer der Arbeit: Prof. Dr.-Ing. Dimosthenis Trimis, Engler-Bunte-Institut am Karlsruher Institut für Technologie
Florian Denterfertigte seine Masterarbeit zum Thema „Systematik zur kostenorientierten Instandhaltung von Bioerdgasanlagen“ an der TU Dortmund in Kooperation mit der E.ON Bioerdgas GmbH an. Aus seiner Arbeit ergeben sich für die Biogasbranche zukünftig umsetzbare Lösungen zur Optimierung der bestehenden Anlagen und zur effizienteren Nutzung der eingesetzten Ressourcen.
Betreuer der Arbeit: Prof. Dr. Michael Henke (Technische Universität Dortmund) und Dr. Harald von Canstein (E.ON Bioerdgas GmbH)
Lea Tatjevereint in ihrer Bachelorarbeit „Analyse von blockchainbasierten Geschäftsmodellen für die Energiewirtschaft“, die an der Hochschule Ruhr West angefertigt wurde, gleichzeitig Anregungen für neue Geschäftsmodelle, eine kritische Einordnung der Technologie sowie Empfehlungen für die praktische Arbeit eines Energieversorgers.
Betreuer der Arbeit: Prof. Dr. Mark Oelmann, Hochschule Ruhr West
Thaddäus WenigerDie Bachelorarbeit „Labortest einer netzdienlichen BHKW-Regelung“ entstand an der TU Bergakademie Freiberg in Kooperation mit dem Fraunhofer ISE und befasst sich mit einer innovativen BHKW-Regelung. Die technischen Entwicklungen haben große Bedeutung für das Gasfach, da neben der Nutzung des Effizienzpotentials der Kraft-Wärme-Kopplung durch eine netzdienliche Regelung weitere positive Effekte durch den Einsatz von in der Regel gasbetriebenen BHKWs erzielt werden können.
Betreuer der Arbeit: Dr.-Ing. Saskia Wesolowski (Technische Universität Bergakademie Freiberg) und Dr. Ing. Bernhard Wille-Haussmann (Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme)
DVGW-Studienpreis Wasser

Mit dem Studienpreis Wasser hat der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) zwei junge Hochschulabsolventen am 26. November im Rahmen der gat|wat 2019 in Köln für ihre herausragenden akademischen Leistungen ausgezeichnet. DVGW-Vizepräsident Jörg Höhler nahm die Ehrung der Preisträger vor.

Herzlichen Glückwunsch den Studienpreisträgern!

Die DVGW-Studienpreisträger Wasser 2019, Robert Jahn und Jens Kley-Holsteg © DVGW/Kurda
Robert JahnIn seiner Arbeit "Halbtechnische Versuche zur direkten Nanofiltration von stark sulfathaltigem Grundwasser" hat Herr Jahn die technische und wirtschaftliche Machbarkeit einer direkt an einem Brunnen angeordneten Nanofiltrationsanlage zur Reduzierung der Sulfatkonzentration untersucht. Dazu gehörte auch die Entwicklung eines Versuchsprogramms, dessen praktische Umsetzung, Auswertung und schließlich die erste Dimensionierung einer großtechnischen Umsetzung für ein Wasserwerk. Hierfür sollten ebenfalls Investitions- und Betriebskosten abgeschätzt werden.
Betreuer der Masterarbeit: Prof. Dr.-Ing. Uwe Brettschneider (Hochschule Magdeburg Stendal) und Hamburg Wasser
Meldung der Hochschule
Jens Kley-HolstegIn seiner Arbeit "Probabilistic Short-Term Water Demand Forecasting" wird die wirtschaftliche Nutzbarkeit von historischen Wasserbedarfsdaten zur Erstellung eines Kurzfrist-Prognosetools für den operativen Betrieb von Wasserwerken vorgestellt und bei einem großen deutschen Wasserversorger umgesetzt. Die dafür verwendeten statistischen Methoden ermöglichen Analysen von großen Datenmengen sowie Berechnungen von probabilistischen Wasserbedarfsprognosen in Echt-Zeit-Anwendungen. Aus wirtschaftlicher Sicht ermöglicht ein solches Kurzfrist-Prognosetool eingebettet in ein Echt-Zeit-Steuerungssystem einen effizienteren und dynamischeren Betrieb von Wasserwerken.
Betreuer der Masterarbeit: Prof. Dr. Florian Ziel (Universität Duisburg-Essen)
Meldung der Hochschule
Die beiden DVGW-Studienpreisträger Wasser, Carolin Reitter und Maurice Matthé © DVGW, Hörning

Mit dem Studienpreis Wasser hat der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) zwei junge Hochschulabsolventen am 23. Oktober im Rahmen der gat|wat 2018 in Berlin für ihre herausragenden akademischen Leistungen ausgezeichnet. DVGW-Vizepräsident Dr. Dirk Waider nahm die Ehrung der Preisträger vor.

Herzlichen Glückwunsch allen Studienpreisträgern!

Carolin Reitterhat ihre Masterarbeit zum Thema „Vorkommen und Identifizierung von Enterokokken in Gastropoden und deren Bedeutung für die Trinkwasseruntersuchung“ am Karlsruher Institut für Technologie in Kooperation mit dem Technologiezentrum Wasser in Karlsruhe angefertigt. Hauptbestandteil der Arbeit waren Untersuchungen zum Vorkommen von für die Trinkwasseruntersuchung relevanter Indikatorbakterien in Schnecken. Aus Frau Reitters Untersuchungen ergaben sich sehr relevante Ergebnisse für den Wassersektor.
Betreuer der Arbeit: Dr. Michael Hügler (Technologiezentrum Wasser) und Prof. Dr. Johannes Gescher (Karlsruher Institut für Technologie)
Maurice MatthéDie Arbeit von Herrn Matthé wurde an der TU Darmstadt in Kooperation mit dem Zweckverband Fernwasserversorgung Franken (FWF) angefertigt und befasst sich mit der „Entwicklung einer auf Kennzahlen gestützten risikoorientierten Bewertungsmethode zur Rehabilitationsplanung des Verteilungssystems der FWF“. In der Arbeit ermittelt und priorisiert Herr Matthé den zukünftigen Rehabilitationsbedarf im über 1.000 km langen Rohrleitungssystem und ermöglicht die Eingliederung in eine optimierte Planung.
Betreuer der Arbeit: Prof. Dipl.-Ing. Dr. nat. techn. Wilhelm Urban, Technische Universität Darmstadt

Auf dem gat|wat-Kongress ... sind mir Denkanstöße geboten worden, die [ich] wenige Tage später schon in eine Projektarbeit für mein Masterstudium einfließen lassen konnte.

DVGW-Studienpreisträgerin Gas 2018, Lea Tatje © DVGW/Heckmann

Lea Tatje wurde auf der gat|wat 2018 mit dem DVGW-Studienpreis Gas 2018 ausgezeichnet. Sie zeigte sich begeistert von der Messe-Atmosphäre und den vielen Anregungen im Kongress:

„Jeder Preisträger hat etwas über die persönliche Motivation und Inhalte bzw. Ergebnisse der Arbeit erzählen können. Ich war erstaunt darüber, wie viele Messe-Besucher sich bei der Verleihung eingefunden und neugierig zugehört haben.

Auf dem gat|wat-Kongress habe ich interessante Vorträge gehört. In der Session „Wärmewende“ sind mir Denkanstöße geboten wurden, die so aktuell und spannend waren, dass ich sie wenige Tage später schon in eine Projektarbeit für mein Masterstudium einfließen lassen konnte.“

Die Preisverleihung [fand] in einem sehr netten Rahmen statt, der es ermöglichte, ... die anderen Preisträger sowie Kollegen aus der Branche kennenzulernen.

Die Studienpreisträger Wasser, Carolin Reiter und Maurice Matthé, im Gespräch mit Ingo Bors, DVGW © DVGW/Heckmann

Maurice Matthé ist einer der beiden DVGW-Studienpreisträger Wasser, deren hervorragende Abschlussarbeit auf der gat|wat 2018 ausgezeichnet wurde. Er schätzt das Networking und die Ausrichtung des Kongresses auch auf zukünftige Fragestellungen:

„Ich habe mich sehr über die Auszeichnung des Studienpreises gefreut,  vor allem über die damit verbundene Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit. Zudem fand die Preisverleihung in einem sehr netten Rahmen statt, die es ermöglichte, im anschließenden Get together, die anderen Preisträger sowie Kollegen aus der Branche kennenzulernen. (…)

Ein großes Highlight waren die bereichernden Vorträge im Kongressbereich, die Einblick in die aktuellen Branchenthemen sowie deren Herausforderungen in der Zukunft aufzeigten. Viele Themen haben Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt oder boten einen Blick über den Tellerrand. Die Themenblöcke und Diskussionen gaben Anregungen, wie die Wasserversorgung der Zukunft aussehen könnte.“

Vergaberichtlinien zum DVGW-Studienpreis
  1. Die Ermittlung der Preisträger erfolgt in einem mehrstufigen Auswahlverfahren.
    Aus allen eingereichten Arbeiten wird von einer Jury eine Vorauswahl von in der Regel maximal 4 Abschlussarbeiten getroffen, die in das finale Auswahlverfahren überführt werden. Die Vorauswahl wird u.a. anhand der Themennähe zum DVGW, anhand des Praxisbezugs und des Innovationsgrads sowie der Bedeutung für das Gas- bzw. Wasserfach der eingereichten Arbeiten getroffen. Bei geschwärzten Inhalten aufgrund von Geheimhaltung wird von der Jury eingeschätzt, ob der Informationsgehalt für eine Begutachtung noch ausreichend ist. Die Jury des Vorauswahlverfahrens setzt sich zusammen aus:
        -    dem Vorsitzenden des zuständigen „Arbeitskreises der Dozenten der Hochschulen“
        -    mindestens einem Vertreter aus dem entsprechenden Fachbereich der DVGW-Hauptgeschäftsstelle
        -    einem Vertreter der DVGW-Nachwuchsförderung.
    Vertreter können benannt werden. Die in der Fachjury vertretenden Personen dürfen selbst Arbeiten eingereicht haben, verpflichten sich aber in dem Falle zur Enthaltung bei der Entscheidung zur Vorauswahl im Hinblick auf die entsprechende Arbeit. Für die Vorauswahl-Entscheidung der Jury ist eine einfache Mehrheit erforderlich.
    Im finalen Auswahlverfahren wird eine fachliche Bewertung der Studienarbeiten mittels Gutachten durchgeführt. Die DVGW-Hauptgeschäftsstelle entscheidet in Abstimmung mit den hauptamtlichen DVGW-Betreuern der Technischen Komitees über die Auswahl der Gutachter. Pro Arbeit sind zwei Gutachter zu benennen, wovon einer möglichst aus dem wissenschaftlichen Bereich kommen soll, und der andere möglichst aus dem wirtschaftlichen Bereich des Energie- und Wasserfaches.
    2.    Gutachter dürfen keine Arbeit eingereicht oder mitbetreut haben.
    3.    Die Gutachter verpflichten sich im Zuge der Erstellung des Gutachtens zu einem sorgfältigen und vor allem vertraulichen Umgang mit der ihnen zur Begutachtung überlassenen Abschlussarbeit. Dies bezieht sich auch auf die Vertraulichkeit der Inhalte der Abschlussarbeit.
    4.    Die durch die Abschlussart variierende Studiendauer und der damit einhergehende Ausbildungsstand sind bei der Bewertung zu berücksichtigen. Die Bewertungen sind an folgenden Kriterien auszurichten:
        a)    Qualitative Behandlung: Unter dem Gesichtspunkt der eigenständigen Behandlung des Themas sind folgende Kriterien zu beachten:
            1.    Klare Beschreibung der Aufgabenstellung
            2.    Ausreichende Berücksichtigung des Standes der Technik, insbesondere durch Literaturzusammenstellung
            3.    Beschreibung des Lösungsweges und der Methodik
            4.    Übersichtliche Darstellung und Bewertung der Ergebnisse, Zusammenfassung
        b)    Darstellung: Der zu untersuchende Sachverhalt muss klar strukturiert sowie in sachlicher und sprachlich präziser Art dargestellt sein. Diagramme müssen verständlich und übersichtlich aufgebaut sein.
            b.1)     Form: Schreibweise, Rechtschreibung und Ausdrucksform sind ebenfalls zu berücksichtigen.
        c)     Praxisbezug: Die Bedeutung für das Gas- und Wasserfach muss erkennbar sein. Es soll eine aktuelle Fragestellung behandelt werden. Eine kurzfristige Transfer- bzw. Umsetzungsmöglichkeit der Ergebnisse in die Praxis muss erkennbar sein.
        d)     Die Bewertung erfolgt anhand eines Punktsystems, welches die Grundlage für die finale Auswahl der Preisträger bildet.
    5.    Die Gutachten werden zur finalen Auswahl der Jury vorgelegt. Neben den Bewertungen der beiden Gutachter fließt in das Endergebnis die Verteidigung der Abschlussarbeiten durch die Verfasser vor der Jury ein.  Die Jury setzt sich wie folgt zusammen:
        a.    Vizepräsident des DVGW
        b.    Vorsitzender des zuständigen „Arbeitskreises der Dozenten der Hochschulen"
        c.    Vertreter aus dem entsprechenden Fachbereich der DVGW-Hauptgeschäftsstelle
        d.    Vertreter der DVGW-Nachwuchsförderung                            Vertreter können benannt werden.
    6.    Die Jury entscheidet basierend auf den Punkten der Gutachten und der Verteidigung der Abschlussarbeit. In nicht eindeutigen Fällen ist eine einfache Mehrheit erforderlich. Die Entscheidungen sind zu dokumentieren. Für die Verteidigung wird eigens ein Treffen organisiert, zudem die Verfasser der Arbeiten eingeladen werden.
    Alle an der Verteidigung teilnehmenden Studienpreisbewerber erhalten eine Anerkennung für ihre Leistung. Sollten Bewerber aufgrund von Krankheit verhindert sein, erhalten diese nach Vorlage eines ärztlichen Attests die Möglichkeit im darauffolgenden Verfahren direkt an der Verteidigung wieder teilzunehmen. Bei Verhinderung aus anderen Gründen scheidet der Bewerber automatisch aus dem Verfahren aus.
    7.    Die Verleihung findet im Rahmen der Gasfachlichen bzw. Wasserfachlichen Aussprachetagungen statt. Sie wird im Allgemeinen vom Vizepräsidenten des DVGW vorgenommen. Der Preisträger erhält zu dem Preisgeld zusätzlich eine Urkunde.
    8.    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

     

Geschäftsordnung des DVGW-Studienpreises
  1. Der DVGW verleiht zur Förderung des Nachwuchses im Energie- und Wasserfach einen Studienpreis.
  2. Der Studienpreis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.
  3. Der Preis wird in zwei gleichen Teilen von je 5.000 Euro für herausragende Diplom-, Master- oder Bachelorarbeiten verliehen, die auf dem Gebiet des Energie- bzw. Wasserfaches erstellt wurden. Das Preisgeld kann auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden.
  4. Die Entscheidung über die auszuzeichnenden Arbeiten sowie die Aufteilung des Preisgeldes obliegt einer Jury.
  5. Voraussetzung für eine Verleihung des Preises ist es, dass die Arbeiten einen praktischen Bezug zu technisch-wissenschaftlichen Fragestellungen im Energie- und Wasserfach haben und einen Bezug zu den vom DVGW vertretenen Fachthemen.
    Die Arbeiten müssen mit „sehr gut“ bewertet worden sein.
  6. Vorschläge für die Preisverleihung können von Hochschullehrern oder vom Studierenden selbst eingereicht werden. Bei der Einreichung durch den Hochschullehrer setzt der DVGW das Einverständnis des Verfassers der Abschlussarbeit voraus.
    Zusammen mit der vorgeschlagenen Abschlussarbeit muss eine vom Hochschullehrer unterzeichnete Kurzempfehlung für die Einreichung sowie eine durch den Hochschullehrer erstellte Bestätigung der „sehr guten" Bewertung der Abschlussarbeit eingereicht werden.
    Bei Vorliegen eines Sperrvermerks in einer Abschlussarbeit muss eine schriftliche Genehmigung des betreffenden Unternehmens hinsichtlich der Einreichung der Arbeit sowie eine Freigabe für das Durchlaufen des Vergabeverfahrens (siehe auch Vergaberichtlinie) vorliegen. Sind Passagen in der Abschlussarbeit aufgrund von Geheimhaltung der Inhalte geschwärzt, kann die Begutachtung der Arbeit im Zuge des Vergabeverfahrens deutlich erschwert werden (siehe dazu auch Pkt. 1 der Vergaberichtlinie).
  7. Die Abschlussarbeit muss in digitaler Form als Komplett- und als aussagekräftige Kurzfassung (PDF-Datei) per E-Mail an nachwuchs@dvgw.de eingereicht werden. Die Kurzfassung darf maximal 5 Seiten betragen. Der DVGW behält sich vor, innerhalb des Verfahrens eine Fassung in Papierform nachzufordern.
    Die Einsendefristen für die Abschlussarbeiten werden auf der Internetseite des DVGW-Studienpreises unter www.dvgw.de/studienpreis veröffentlicht.
    In begründeten Fällen ist eine Fristverlängerung für die Einreichung der Abschlussarbeiten möglich. Über die Fristverlängerung informiert der DVGW auf der o.g. Website.
  8. Der Abschluss der Arbeiten sollte zum Zeitpunkt der Einreichung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Geht der Zeitpunkt des Abschlusses aus der eingereichten Arbeit nicht hervor, so ist dieser durch den Hochschullehrer zusammen mit der Bestätigung der „sehr guten" Abschlussnote zu übermitteln (siehe auch Pkt. 6).
  9. Die Verfasser verpflichten sich im Rahmen der Endauswahl ihre Abschlussarbeiten vor einer Jury zu präsentieren (siehe auch Pkt. 1 und 6 der Vergaberichtlinie).
    Die Preisträger verpflichten sich zur Veröffentlichung eines Beitrages in der einschlägigen Fachpresse des Energie- und Wasserfaches.
  10. Die Einzelheiten der Vergabe des Studienpreises regeln die Vergaberichtlinien.
  11. Der DVGW bemüht sich um einen sorgfältigen Umgang mit den Abschlussarbeiten. Für beschädigte oder verloren gegangene Papier-Exemplare übernimmt der DVGW keine Haftung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  12. Diese Geschäftsordnung ersetzt diejenige in der Fassung vom 25.04.2012.
Ihre Ansprechpartnerinnen
Nadine Kalisch
Hauptgeschäftsstelle / Mitglieder und Services

Telefon+49 30 79 47 36 - 70
Dr. Antje Rademacher
Hauptgeschäftsstelle / Mitglieder und Services

Telefon+49 30 79 47 36-71