NEU: Bitte auf den Obermenüpunkt klicken!

Uran im Trinkwasser

Mit der ersten Änderungsverordnung zur Trinkwasserverordnung, die am 1. November 2011 in Kraft trat, wurde ein Grenzwert von 10 µg/l für Uran im Trinkwasser eingeführt. Er schützt alle Bevölkerungsgruppen lebenslang vor der chemisch-toxischen Wirkung von Uran auf das empfindlichste Zielorgan, die Niere.

Wasserkontrolle - Probenentnahme; © Foto: DVGW, Roland Horn
Wasseraufbereitungsverfahren zur Uranentfernung

Ein Verbundforschungsvorhaben der Technischen Universität Berlin (Prof. Dr. Jekel), dem Forschungszentrum Karlsruhe (Prof. Dr. Höll) und dem Technologiezentrum Wasser Karlsruhe (Dr. Baldauf) zur „Uranentfernung in der Trinkwasseraufbereitung" wurde im Dezember 2009 fertiggestellt. Dieses Vorhaben wurde vom DVGW und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

Es zeigte sich, dass prinzipiell mehrere Aufbereitungsverfahren zur Uranentfernung in Betracht kommen können. In den meisten Anwendungsfällen wird das Verfahren der Adsorption an stark- bzw. schwachbasische Anionenaustauscher eingesetzt werden, das als robustes, einfaches und vergleichsweise preiswertes Verfahren angesehen wird. Weitere prinzipiell einsetzbare Verfahren, wie die Membranfiltration (Nanofiltration/Umkehrosmose) oder Flockung, werden in Einzelfällen unter besonderen Randbedingungen oder Zielstellung zur Anwendung kommen.

Weitere Informationen

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat 2009eine Studie zur Strahlenexposition durch natürliche Radionuklide im Trinkwasser in der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht

Natürliche Radionuklide im Trinkwasser - Informationen zur Veröffentlichung einer neuen Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz

Anschriften der Behörden und Messstellen für die Überwachung der Umweltradioaktivität

Ihre Ansprechpartner
Wenn Sie Rückfragen oder Anmerkungen zum Thema Uran im Trinkwasser haben, können Sie uns anrufen oder eine E-Mail schreiben.
Berthold Niehues
Hauptgeschäftsstelle / Wasserversorgung

Telefon+49 228 91 88-851
Dr. Karin Gerhardy
Hauptgeschäftsstelle / Wasserversorgung

Telefon+49 228 91 88-653