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Mutter und Tochter füllen an der Spüle ihre Wassergläser auf

16. Oktober 2018

"Jederzeit verfügbares Trinkwasser in bester Qualität ist keine Selbstverständlichkeit"

DVGW-Vizepräsident Wasser Dr. Dirk Waider zum 1. Nationalen Wasserforum
Mutter und Tochter füllen an der Spüle ihre Wassergläser auf; © istockphoto.com, gemenacom
DVGW-Presseinformation vom 16. Oktober 2018

Vor dem Hintergrund neuer Herausforderungen für die deutsche Wasserwirtschaft hat das Bundesumweltministerium mit dem Umweltbundesamt den Nationalen Wasserdialog initiiert. Das 1. Nationale Wasserforum, das heute in Berlin unter Beteiligung des DVGW stattfindet, ist der Startpunkt für den auf zwei Jahre angelegten politischen Dialogprozess. Dazu erklärt DVGW-Vizepräsident Dr. Dirk Waider:

„Die Auswirkungen des demographischen, klimatischen und digitalen Wandels beschäftigen die Wasserversorger genauso intensiv wie der Schutz der Grundwasserressourcen. Mit der langen Dürreperiode im Sommer und den damit verbundenen Stresstests für die Wasserinfrastruktursysteme ist die Bedeutung einer funktionierenden Trinkwasserversorgung stark in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Auch wenn es gerne so gesehen wird: Jederzeit verfügbares Trinkwasser in bester Qualität ist keine Selbstverständlichkeit. In vielen Regionen der Welt ist eine verlässliche Trinkwasserversorgung Mangelware.

Wir fordern die politisch Verantwortlichen daher auf, dem Lebensmittel Nummer 1 wieder einen höheren Stellenwert beizumessen. Trinkwasser braucht qualifizierte und einflussreiche Fürsprecher auf allen Ebenen – in Deutschland und Europa. Es ist daher ein positives Signal, dass Bundesumweltministerin Schulze den wasserpolitischen Dialog mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zur Chefsache gemacht hat und damit den Wert des Wassers neu akzentuieren möchte.“

Ansprechpartner
Pressesprecher
Daniel Wosnitzka
Hauptgeschäftsstelle, Standort Berlin / Ordnungspolitik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon+49 30 7947 36-64
Pressereferentin
Sabine Wächter
Hauptgeschäftsstelle / Ordnungspolitik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon+49 228 91 88-609