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Leistungsanbieter

TZW Technologiezentrum Wasser

Zielgruppe

Wasserversorgungsunternehmen, Wasserentsorgungsunternehmen, Industrieunternehmen, Ämter, Behörden

Thema

Wasserqualität

Prüfung und Analytik

Analyse von Mikroplastik

Mikroplastikpartikel kommen in hoher Anzahl vor – doch wie viele und welche gelangen tatsächlich in unsere Gewässer? Das TZW bietet umfassende Untersuchungen von Trink- und Oberflächengewässern an, inklusive Probenahme, Analyse mittels Raman-Mikrospektroskopie und detaillierter Auswertung zu Partikelanzahl, Größenverteilung und Polymerart.

Mikroplastik – sichtbar machen

  • Rechtsgrundlage: Untersuchung gemäß EU-Beschluss 2024/1441 vom 11.03.2024
  • Probenahme: Filtrationskaskaden mit Edelstahlfiltern für Trink- und Oberflächengewässer
  • Analytikverfahren: Fraktionierende Filtration, mikrospektroskopische Analyse (µ-Raman, µ-FTIR, LDIR)
  • Probenaufbereitung: Extraktion, Ozonung, Fenton-Reaktion, Dichtetrennung
  • Identifikation: Mikroplastik ≥ 5 µm wird nach Polymerart bestimmt
  • Qualitätssicherung: Reinraumbedingungen (Laminar-Flow-Boxen), Prozessblindwerte
  • Validierung: Wiederfindungsexperimente über gesamten Arbeitsablauf
Probenahme der Mikroplastikanalytik
Grafik einer Filtrationskaskade zur Probenahme von Mikroplastik.
  • Wasservolumen: 0,5 m³ bis 20 m³ werden pro Probe gefiltert
  • Filtrationskaskade: Einsatz feinmaschiger Filtersiebe zur Partikelanreicherung
  • Grund für großes Volumen: Mikroplastik ist ungleichmäßig verteilt und in sehr geringer Konzentration vorhanden
  • Fraktionierung: Filtersiebe mit unterschiedlichen Maschenweiten ermöglichen Größenklassierung bereits bei der Probenahme
  • Vorteil für Analyse: Erleichtert die spätere mikrospektroskopische Untersuchung (z. B. Raman-Mikrospektroskopie)
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