01. Februar 2026
Projektlaufzeit: 01.02.2026 - 30.06.2026
Projektstatus: laufend
Förderkennzeichen: G 202542
Im Projekt SyWeSt H2 wurden erste Untersuchungen zur Wasserstofftauglichkeit von Stahlwerkstoffen durchgeführt. Feldleitungen unterscheiden sich jedoch in wesentlichen Betriebsparametern von Transportleitungen bzw. den bisher untersuchten Pipelines (u.a. Drücke bis ca. 270 bar, häufige Druckwechsel sowie von der DVGW G 260 abweichende Gaszusammensetzung, z.B. Sättigung mit Wasserdampf). Ein Ersatzneubau dieser Feldleitungen ist aus ökonomischen und genehmigungsrechtlichen Gründen nicht sinnvoll. Für eine sichere und nachhaltige Nutzung im Wasserstoffbetrieb sind spezifische Untersuchungen zum Korrosions- bzw. Schädigungsverhalten erforderlich.
An den Speichern existieren Verbindungsleitungen von den Bohrköpfen zur Obertageanlage. Zahl und Länge dieser Feldleitungen variieren in Abhängigkeit von Speichertyp und -größe. Bei größeren Kavernenspeichern beispielsweise ist die Zahl dieser Leitungen sehr hoch, da jede Kaverne separat angeschlossen ist. Es wäre aus Kostengründen sehr vorteilhaft, wenn diese Leitungen auf Wasserstoff umgestellt werden können. Die Druckreduzierung und Aufbereitung des Gases erfolgt am ende der Feldleitungen auf der OTA. Somit unterliegen die Feldleitungen der Druckvariation im Speicher bzw. der Kaverne. Es stellt sich somit die Frage, ob die in Deutschland vorhandenen Feldleitungen für den zukünftigen Wasserstofftransport geeignet sind und welche Werkstoffe, kritisch zu bewerten wären.
Gegenstand des Projekts H2-Feldleitungen ist es, den erforderlichen Untersuchungsumfang im Vorfeld zu definieren und - wo möglich - einzugrenzen.
In Phase I von H2-Feldleitungen soll ein Proejtk zur Eignung und Sicherheit bestehender Feldleitungen für den Transport von Wasserstoff (Phase II des Projekts) vorbereitet werden. Ziel ist es, eine fundierte Datengrundlage für die zweite, praktische Phase des Projekts zu schaffen, in der die Wasserstofftauglichkeit relevanter Stahlwerkstoffe bewertet und ein Untersuchungsumfang für Messungen definiert werden soll.
Konkret sollen folgende Ziele in Phase I erreicht werden:
Am Projekt sind folgende Partner beteiligt: