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31. Juli 2026

H2-Feldleitungen 1

G 202542 Beständigkeit von H2-Feldleitungen - Phase 1
Untergrundspeicheranlage Etzel; © Uniper
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 01.02.2026 - 30.06.2026

Projektstatus: abgeschlossen

Förderkennzeichen: G 202542

 

Hintergrund

Im Projekt SyWeSt H2 wurden erste Untersuchungen zur Wasserstofftauglichkeit von Stahlwerkstoffen blicher Transportleitungen durchgeführt. Feldleitungen unterscheiden sich jedoch in wesentlichen Betriebsparametern, unter anderem durch einen wesentlich höheren Betriebsdruck, bis circa 270 bar, und häufigen Druckwechseln. Es stellt sich somit die Frage, ob die in Deutschland vorhandenen Feldleitungen für den zukünftigen Wasserstofftransport geeignet sind und welche Werkstoffe, kritisch zu bewerten wären. Dafür sind spezifische Untersuchungen zum Korrosions- bzw. Schädigungsverhalten erforderlich. 

Gegenstand des Projekts H2-Feldleitungen war es, den erforderlichen Untersuchungsumfang im Vorfeld zu definieren und - wo möglich - einzugrenzen. Zur Vorbereitung der Phase 2 wurden von verschiedenen Laboren Angebote zur Untersuchung von Stählen eingeholt und ausgewertet. Es wurde ein Kostenplan erstellt und der DVGW-Antrag vorbereitet. Diese Vorarbeiten bilden die wissenschaftliche Grundlage für das Nachfolgeprojekt und die Basis für die zukünftige Erstellung der DVGW-Arbeitsblätter G3409 und G3464.

 

Ziele und Methodik

In Phase I von H2-Feldleitungen soll ein Projekt zur Eignung und Sicherheit bestehender Feldleitungen für den Transport von Wasserstoff (Phase II des Projekts) vorbereitet werden. Es wurde eine fundierte Datengrundlage für die zweite, praktische Phase des Projekts geschaffen, in der die Wasserstofftauglichkeit relevanter Stahlwerkstoffe bewertet und ein Untersuchungsumfang für Messungen definiert werden soll.

 

 

Ansprechpartnerin
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartnerin
Dr. Anne Schnell
Technologie und Innovationsmanagement / Energieforschung
Telefon+49 228 9188 721
Forschung zum Thema Gasspeicherung