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01. September 2026

H2-Feldleitungen 2

G 202542 Beständigkeit von H2-Feldleitungen - Phase 2
Untergrundspeicheranlage Etzel; © Uniper
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 01.09.2026 - 30.08.2028

Projektstatus: laufend

Förderkennzeichen: G 202601

 

Hintergrund

Im Projekt SyWeSt H2 wurden erste Untersuchungen zur Wasserstofftauglichkeit von Stahlwerkstoffen üblicher Transportleitungen durchgeführt. Feldleitungen unterscheiden sich jedoch in wesentlichen Betriebsparametern, unter anderem durch einen wesentlich höheren Betriebsdruck, bis circa 270 bar, und häufigen Druckwechseln. Es stellt sich somit die Frage, ob die in Deutschland vorhandenen Feldleitungen für den zukünftigen Wasserstofftransport geeignet sind und welche Werkstoffe, kritisch zu bewerten wären. Dafür sind spezifische Untersuchungen zum Korrosions- bzw. Schädigungsverhalten erforderlich. 

In der ersten Projektphase wurde der erforderliche Untersuchungsumfang definiert. Darauf aufbauend werden in der zweiten Phase relevante Stähle von Feldleitungen bruchmechanisch untersucht und bewertet. Darüber hinaus soll weiterer Forschungsbedarf zum Einflusses von Begleitstoffen auf das bruchmechanische Verhalten erhoben werden. 

 

Ziele und Methodik

In Phase 2 von H2-Feldleitungen werden übliche Stahlwerkstoffen untersucht und ausgewertet. Die Laborversuche beginnen mit einem Werkstoff, für den bereits Ergebnisse in trockenem Wasserstoff bei 250 bar vorliegen und werden von einem Prüflabor durchgeführt und durch die DBI begleitet. Ziel dieser Untersuchungen ist die Gewinnung erster belastbarer Erkenntnisse zum Einfluss von Wasserstoff in Feldleitungen auf das bruchmechanische Werkstoffverhalten bei Drücken von 250 bar. Hintergrund der Vorgehensweise ist eine erste Abschätzung des Einflusses von Wasser. Nach dem Vorliegen der Ergebnisse und der ersten Bewertung erfolgt die weitere Anpassung des Versuchsprogramms. 

Die gewonnenen bruchmechanischen Ergebnisse und deren vertiefte Auswertung sollen auf reale Feldleitungsbedingungen übertragen werden. Die Ergebnisse werden in den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik eingeordnet, hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf unterschiedliche Leitungsszenarien bewertet und in einem konsistenten Abschlussbericht zusammengeführt.

 

Ansprechpartnerin
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpartnerin
Dr. Anne Schnell
Technologie und Innovationsmanagement / Energieforschung
Telefon+49 228 9188 721
Forschung zum Thema Gasspeicherung