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Wasser läuft aus Wasserhahn mit der Frage, wie sich der Wasserbedarf durch den Klimawandel verändert

01. Dezember 2021

WatDEMAND

Multi-sektorale Wasserbedarfsszenarien für Deutschland und Abschätzung zukünftiger Regionen mit steigender Wasserknappheit (DVGW-Zukunftsprogramm Wasser - W 202124)
Wie verändert sich der Wasserbedarf durch den Klimawandel?; © iStock/aristotoo
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 12.2021 - 06.2022

Projektstatus: laufend

Förderkennzeichen: W 202124

Projekt im Rahmen des DVGW-Zukunftsprogramms Wasser

Ziele und Methodik

Ziel von WatDEMAND ist es, den multi-sektoralen Wasserbedarf der Haushalte, Industrie und Landwirtschaft bis zum Jahr 2100 räumlich aufgelöst für Deutschland zu prognostizieren. Die daraus entstandenen Ergebnisse sollen dann mit den modellierten Änderungen des Wasserdargebots (Projekt W 202122) im Sinne erster Analysen räumlich-zeitlich verschnitten werden. Orientierend können so bereits Hot-Spot-Regionen identifiziert werden, in denen zukünftig vermehrt Wasserengpässe auftreten  könnten. In nachgeordneten Forschungsprojekten des Zukunftsprogramms Wasser wird die Analyse dieser Auswertung weiter vertieft und für die Hot-Spot-Regionen wird untersucht, ob unterschiedliche Maßnahmen, wie z.B. Anpassung der Infrastruktur, Schaf-fung von Querverbünden und Erhöhung der Resilienz, diese Engpässe mindern können.

Die Bearbeitung des Projektes erfolgt in mehreren, fachlich aufeinander aufbauenden Arbeitspaketen:

  1. Literaturstudie und Grundlagen zum Wasserbedarf in Deutschland
  2. Wasserbedarfsprognose
  3. Auswertung der Wasserdargebotsszenarien
  4. Ableitung von Regionen mit Wasserknappheit
Hintergrund

Die trockenen und heißen Sommer der Jahre 2018 bis 2020 haben gezeigt, dass die deutsche Wasserversorgung bereits heute regional-temporale Engpässe erreichen kann. Klimawandelprojektionen zeigen, dass sich derartige klimatische Rahmenbedingungen in der nahen und fernen Zukunft noch verschärfen könnten. Im  DVGW-Forschungsprogramm „Zukunft Wasser“ wird deshalb anhand zweier miteinander verschnittener Forschungsprojekte untersucht, wie sich zukünftig das Wasserdargebot und der Wasserbedarf entwickeln könnten. 

Speziell in WatDEMAND wird der Wasserbedarf in den Sektoren Haushalte, Industrie und Landwirtschaft bis zum Jahr 2100 räumlich aufgelöst für Deutschland prognostiziert und mit  Änderungen  des  Wasserdargebots verschnitten. Damit lassen sich orientierend so genannte Hot-Spot-Regionen identifizieren, in denen es zukünftig vermehrt Wasserengpässe geben könnte .Mit dem Forschungsprojekt sollen die Chancen und Risiken dargestellt werden, die durch den globalen klimatischen und demographisch-technologischen Wandel für die Wasserversorgung in Deutschland entstehen können.

 

Ansprechpartnerin
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an:
Dr. Julia Rinck
Hauptgeschäftsstelle / Technologie und Innovationsmanagement

Telefon+49 228 91 88-221