
Wasser Lunch & Learn vom 10. September 2025
Extreme Wetterlagen wie langanhaltende Trockenperioden, Starkregen oder Hochwasser treten immer häufiger und intensiver auf – mit spürbaren Folgen für die öffentliche Wasserversorgung. Diese Ereignisse belasten nicht nur die technische Infrastruktur, sondern gefährden auch die Versorgungssicherheit und stellen hohe Anforderungen an die Wasserqualität. Gleichzeitig steigen die Erwartungen an eine verlässliche, nachhaltige und krisenfeste Versorgung.
Die Wasserwirtschaft steht daher vor der dringenden Aufgabe, ihre Systeme widerstandsfähiger zu gestalten. Doch wie kann das gelingen? Welche Anpassungsstrategien, Technologien und organisatorischen Maßnahmen helfen, die Resilienz gegenüber Extremereignissen zu stärken?
Im BMFTR-geförderten Verbundprojekt TrinkXtrem haben Wasserversorgungsunternehmen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands mit Forschungseinrichtungen kooperiert, um das Management der öffentlichen Wasserversorgung an klimatische Extremereignisse anzupassen. Im Wasser Lunch & Learns am 10. September 2025 stellten Tibor Ridavits (IWW Zentrum für Wasserforschung), Michael Stilling und Natalie Wick (beide Wasserversorgung Rheinhessen-Pfalz) die Teilprojekte “Wassergewinnung aus Uferfiltrat” und “Versorgungskonzepte bei Extremereignissen” vor und beleuchteten damit aktuelle Ansätze, Praxisbeispiele und Forschungsimpulse für eine zukunftsfähige Wasserversorgung.
Informationen zu den Inhalten der Vorträge stehen auf der Webseite des Projekts in Form des Abschlussberichts sowie illustrierender Videos zur Verfügung.