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Anpassungsgrad

...bezeichnet das Ausmaß, in dem Wasserversorgungsunternehmen aktuell keinen akuten Handlungsbedarf sehen, um auf die Klimawandelfolgen in den Bereichen Wassermenge, Wasserqualität und Infrastruktur zu reagieren. Je geringer der wahrgenommene Anpassungsbedarf, desto höher ist der Anpassungsgrad und damit die aktuelle Resilienz.

Kernergebnisse des Themenfelds
  • Der Index für das Themenfeld “Anpassungsgrad” liegt bei 54 und gibt Aufschluss darüber, dass die WVU den Handlungsbedarf, um mit den Klimawandelfolgen umzugehen, im mittleren Bereich einschätzen. Daraus lässt sich ableiten, dass die Unternehmen aktuell keinen erhöhten Handlungsdruck sehen.
  • Einen geringen Handlungsbedarf sehen die Unternehmen in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich bei der Senkung des Netzdrucks (74), dem Anschluss an Fernwasserversorgungssysteme (62) sowie dem Neubau von Wasserwerken (60). Diese Aspekte tragen zu einem hohen Anpassungsgrad bei und stärken die Resilienz der Unternehmen gegenüber zukünftigen Herausforderungen.
  • Einen vergleichsweise hohen Handlungsbedarf sehen die Unternehme bei der Modernisierung bzw. Erweiterung bestehender Wasserwerke (45), der bedarfsgerechten Anpassung von Wasserwerkskapazitäten (44) und dem Ausbau bzw. der Ertüchtigung vorhandener Netzkapazitäten (40).
  • Während bei bestimmten Maßnahmen – etwa die Senkung des Netzdrucks, der Anschluss an Fernwasserversorgungssysteme und der Neubau von Wasserwerken – eher geringe Handlungsbedarfe gesehen werden, zeigen sich in anderen Bereichen noch deutliche Entwicklungsbedarfe. Insbesondere die Modernisierung und Erweiterung bestehender Wasserwerke, die bedarfsgerechte Kapazitätsanpassung sowie die Ertüchtigung vorhandener Netzstrukturen werden als zentrale Handlungsfelder identifiziert. Sie gelten als entscheidend für die langfristige Sicherung der Versorgung und die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber zukünftigen Herausforderungen.
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