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Robustheit

...beschreibt die gegenwärtige Widerstandsfähigkeit von Wasserversorgungsunternehmen gegenüber Klimawandelfolgen. Sie wird daran gemessen, wie stark sich Unternehmen aktuell in den Bereichen Wassermenge, Wasserqualität und Infrastruktur betroffen sehen – je geringer die wahrgenommene Betroffenheit, desto höher die Robustheit.

Kernergebnisse des Themenfelds
  • Der Index für das Themenfeld “Robustheit” liegt bei 61 und gibt Aufschluss darüber, dass die WVU ihre Widerstandsfähigkeit hinsichtlich der Klimawandelauswirkungen im mittleren Bereich mit einer leicht positiven Tendenz einschätzen. Daraus lässt sich ableiten, dass sich die Unternehmen gegenüber Klimafolgen gewappnet fühlen.
  • Von einer geringen Betroffenheit berichten die Unternehmen bislang hinsichtlich der Notwendigkeit zusätzlicher Aufbereitungsverfahren für Rohwasser (79) oder zunehmender Stoffeinträge durch Starkregenereignisse infolge des Klimawandels (75). Diese Wahrnehmung trägt zur Einschätzung einer hohen Resilienz bei.
  • Demgegenüber stehen die Indikatoren mit den niedrigsten Bewertungen: der steigende Investitionsbedarf zur Anpassung an Klimawandelfolgen (49), die zunehmende Auslastung rechtlich oder vertraglich gesicherter Wasserressourcen (48) sowie die Zunahme von Spitzenlasten beim Wasserbedarf (44).
  • Trotz punktueller Herausforderungen zeigt sich insgesamt eine hohe Robustheit der Unternehmen gegenüber klimawandelbedingten Einflüssen auf die Wasserversorgung. Während bestimmte Indikatoren – etwa Investitionsbedarf, Ressourcenauslastung und Spitzenlasten – als belastend wahrgenommen werden, überwiegt die Einschätzung einer geringen Betroffenheit bei operativen Anpassungen, was positiv auf die Widerstandsfähigkeit wirkt.
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