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An rund 900 Tankstellen in ganz Deutschland kann man Erdgas tanken

01. Januar 2020

H2 und Gasmotoren

H2 in the gas network and interaction with gas engines (G 201914)
An rund 900 Tankstellen in ganz Deutschland kann man Erdgas tanken; © Zukunft ERDGAS/Danny Kurz
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 01.2020 - 12.2021

Projektstatus: laufend

Förderkennzeichen: G 201914

Ziele und Methodik

Das Projekt H2 und Gasmotoren untersucht, wie sich erhöhte Wasserstoffkonzentrationen im Gasnetz auf bestimmte Gastechnologien auswirken. Der Fokus liegt auf klassischen, mit Gas betriebenen Verbrennungsmotoren in Autos oder Blockheizkraftwerken. Die Forscher betrachten, wieviel Wasserstoff diese Motoren vertragen und wie Technologien sowie Gasnetze optimal angepasst werden können.  

Eine Alternative ist zum Beispiel, den Wasserstoff direkt an der Tankstelle aus dem Gasgemisch zu entfernen. Oder aber er wird durch Zugabe von CO2 in Methan verwandelt und gleicht somit dem Erdgas. Mit Hilfe von festgelegten Szenarien und rechnerischen Modellen wollen die Experten herausfinden, welche Lösung die praktikabelste und zugleich wirtschaftlich günstigste ist. Der Fokus wird vorerst auf Deutschland liegen, soll aber perspektivisch auf Europa ausgeweitet werden. Ziel ist es, eine gemeinsame Zukunftsvision von Gasindustrie und Auto- und Motorenbauern zu entwickeln.

 

Hintergrund

Wasserstoff kann CO2-Emissionen senken und wird so zukünftig einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Wird dieses Gas aber zunehmend zum Heizen von Gebäuden, für industrielle Prozesse oder zum Antrieb von Fahrzeugen verwendet, müssen Gasnetze höhere und variierende Mengen an Wasserstoff aufnehmen, transportieren und für Anwendungen bereitstellen. Wie aber wirkt sich das veränderte Gasgemisch auf heutige Technologien, und insbesondere auf Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen oder Blockheizkraftwerken, aus? Das untersucht das Projekt H2 und Gasmotoren, das gemeinsam vom DVGW und der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen (FVV) gefördert wird.

 

Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Dr. Michael Walter
Hauptgeschäftsstelle / Technologie und Innovationsmanagement

Telefon+49 228 91 88-845
Forschung zum Thema Gasmobilität