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Beton und Instandsetzungsmörtel: Die Alkalisierung wurde durch Phenolphthalein sichtbar gemacht und zeigt sich durch pinke Verfärbungen.

01. März 2020

Typ 34 - W 300

Korrosionsschutz durch mineralische Beschichtungen unter Berücksichtigung der Anforderungen aus dem neuen DVGW- Arbeitsblatt W 300:2014 (W 201835)
Beton und Instandsetzungsmörtel - das Prinzip der Realkalisierung mit Phenolphthalein sichtbar gemacht; © DVGW
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 01.2019- 03.2020

Projektstatus: abgeschlossen

Förderkennzeichen: W 201835 (einschließlich der Ergebnisse aus dem Vorgänger-Projekt W 5-01-14)

Hintergrund und Ergebnisse

Das DVGW-Arbeitsblatt W 300 beschreibt die technischen Anforderungen an die Materialien und Oberflächen für den Neubau und die Instandsetzung von Trinkwasserbehältern aus Beton. Demnach müssen mineralische Schutzsysteme oder Mörtel zur Instandhaltung der besonderen Beanspruchung in Trinkwasserbehältern Stand halten. Einige Schutzsysteme können ausgelaugte Betonoberflächen realkalisieren, das heißt wichtige Eigenschaften des Betons wiederherstellen.

Im Projekt Typ 34 – W 300 wurden die Beständigkeit und das Potenzial der Realkalisierung von mineralischen Beschichtungen und Betonen experimentell untersucht und hinsichtlich ihrer Verwendung in der Praxis bewertet. In Laborversuchen wurden Prozesse untersucht, die bei der Auslaugung und Realkalisierung von Betonoberflächen und mineralischen Schutzsystemen ablaufen. Hierfür wurden Betonproben über einen Zeitraum von sechs Monaten in demineralisiertem Wasser eingelagert und anschließend die Veränderungen der Oberflächen untersucht.

Die Versuche zeigten, dass nicht ausschließlich eine geringe Porosität für eine hohe Beständigkeit bei Wasserbelastung ausschlaggebend ist. Ebenso haben Faktoren wie Zementart,  Oberflächenbearbeitung und Verdichtung einen Einfluss auf das Verhalten des Materials. Alles in allem bestätigen die Ergebnisse die Annahmen und Festlegungen im DVGW-Arbeitsblatt W 300 und fließen in die Überarbeitung des Regelwerks mit ein.

 

Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Dr. Mathis Keller
Hauptgeschäftsstelle / Technologie und Innovationsmanagement

Telefon+49 228 91 88-727
Forschung zum Thema Wasserversorgung