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01. Juni 2026

HyLeak2

Leckage-Raten und Konzentrationsfelder in Räumen, Phase 2 (G 202539)
Konzentrationsverteilung von H2 in der Mittelebene (100 % UEG und n= 0,2 h-1) Gas-Freisetzung unten, V = 1 l/h, H2 in ppm; © GWI /DBI
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 06.2026 - 05.2027

Projektstatus: laufend

Förderkennzeichen: G 202539

Projekt im Rahmen des DVGW-Innovationsprogramms Wasserstoff

 

Hintergrund

Projekte und Studien aus den letzten Jahre haben Berechnungen und Messungen zu Luftwechselraten für unterschiedliche ausströmende Gase ermittelt. Was bislang jedoch fehlt, ist eine Darstellung des Konzentrationsfeldes, welches eine Gestaltung von Luftzuströmungen oder Raumgröße so ermöglicht, dass Konzentrationen nahe einer Zündgrenze verhindert werden können. Im Projekt HyLeak1 wurde für drei unterschiedlich große Räume mit Hilfe numerischer Simulation untersucht, welche Konzentrationen sich bei verschiedenen Leckage-Raten von Wasserstoff im Vergleich zu Methan bei bestimmten Luftwechselraten ergeben. 

Das Projekt wurde in zwei Phasen angelegt, um schnell die notwendigen weiteren Handlungsbedarfe ermitteln zu können. Phase 1 diente der Beurteilung des Bedarfes, in der aktuellen Phase 2 (HyLeak2) werden weitere Parameteruntersuchungen und Messungen durchgeführt. Im Ergebnis von HyLeak1 wurde festgestellt, dass für Wasserstoff theoretisch keine höheren Risiken gesehen werden. Um das Thema abschließend beurteilen zu können, wurde vereinbart, im HyLeak2 die Simulationsergebnisse im Experiment zu validieren und die Luftwechselraten aus der Literatur zu überprüfen. 

 

Ziele und Methodik

Leckage-Raten mit Luft und anderen Gasen sind in der Literatur bereits diskutiert worden. In HyLeak1 wurden Simulationen zu Konzentrationsfeldern durchgeführt. Was fehlt ist eine messtechnische Validierung, die die Vorstellung der Konzentrationsverteilung und abschließende Bewertung ermöglicht.

Im Rahmen dieses Projekts werden Messungen zur Konzentrationsverteilung von Erdgas und Wasserstoff durch Ausströmöffnungen in unterschiedlich große Räume durchgeführt. 
Dazu sollen im Rahmen des Projekts die folgenden Fragen beantwortet werden:

  • Nach welchen Zeiten tritt bei welchen Leckage-Raten eine homogene Verteilung ein?
  • Wie groß müssen die Luftwechsel / Raumgrößen sein, um unterhalb der Zündgrenze zu bleiben?
  • Lassen sich die in HyLeak1 berechneten Werte durch die Messung validieren oder besteht Handlungsbedarf?
     
Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Nils Keller
Technologie und Innovationsmanagement / Energieforschung
Telefon+49 228 9188 634
Forschung zum Thema Sicherheit