Bitte auf den Obermenüpunkt klicken!

01. Februar 2026

MAVET H2

Materialverträglichkeit von Verdichterstationen bei erhöhten Temperaturen für Wasserstoff (G 202537)
Verdichterstation Olbernhau; © GASCADE
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 01.02.2026 - 30.09.2026

Projektstatus: laufend

Förderkennzeichen: G 202537

 

Hintergrund

Die Materialtauglichkeit von Rohrleitungen auf Transport- und Verteilnetzebene gegenüber Wasserstoff wurde bereits umfassend in DVGW-Forschungsprojekten betrachtet, wobei die typischen Betriebstemperaturen zwischen 0 und 30 °C lagen. Bei der Verdichtung von Wasserstoff werden aufgrund der hohen Druckverhältnisse und den teilweise hohe Eintrittstemperaturen Temperaturen von größer 100 °C am Ausgang erwartet. Bei Erdgas werden in der Regel maximal 80 °C erzielt. 

Temperaturen von größer 100 °C waren bisher nicht Teil der Untersuchungen. Diese können jedoch an verschiedenen Schnittstellen der Gasinfrastruktur auftauchen. Wie die Systeme und Materialien darauf reagieren, will sich das Forschungsprojekt MAVET H2 in einer ersten Phase annähern. Auf Betreiberseite liegen hierzu keine Erfahrungen vor, wie sich die Rohrleitungen in Verdichterstationen bei diesen hohen Temperaturen unter dem Wasserstoffeinfluss verhalten.

 

Ziele und Methodik

Das Forschungsprojekt MAVET H2 soll in einer Normen- und Literaturrecherche sowie durch Experteninterviews erste tiefere Informationen zur Materialverträglichkeit von Rohrleitungen in Verdichterstationen unter der Berücksichtigung von höheren Austrittstemperaturen bei Wasserstoff ermitteln. Es sollen geeignete Stähle identifiziert und auf mögliche Besonderheiten durch erhöhte Temperaturen und Drucklastwechsel hingewiesen werden. Hierbei soll auch der Anlagenbestand berücksichtigt werden. Schlussendlich soll abgeleitet werden, ob weiterer Forschungsbedarf erforderlich ist.

 

Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Paul Platzek
Technologie und Innovationsmanagement / Energieforschung
Telefon+49 228 9188 864
Forschung zum Thema Gasinfrastruktur