01. Januar 2026
Projektlaufzeit: 01.2026 - 12.2027
Projektstatus: laufend
Förderkennzeichen: W 202527
Klimatische Extremereignisse haben in Deutschland in den letzten Jahren an Intensität und Frequenz zugenommen. Die Auswirkungen auf Talsperren sind bereits durch Veränderungen der Rohwasserverfügbarkeit und Wasserbeschaffenheit (z.B. durch Anstiege der Huminstoffgehalte und Algenblüten) deutlich spürbar. Um den klimatischen Veränderungen zu begegnen, sind im Sinne des „Multibarrierenprinzips“ Maßnahmen im Vorfeld der Wassergewinnung und angepasste Aufbereitungstechnologien notwendig, sodass auch unter veränderter Rohwasserqualität stets ein einwandfreies Trinkwasser bereitgestellt werden kann.
Daher sollen im Rahmen des Forschungsvorhabens TalAuf2045 die verschiedenen Möglichkeiten der Talsperrenwasseraufbereitung untersucht werden.
Im Forschungsprojekt TalAuf2045 sollen verschiedene Möglichkeiten der Talsperrenwasseraufbereitung bezogen auf die Entfernung der natürlichen organischen Wasserinhaltsstoffe, insbesondere der biologisch abbaubaren Substanzen, sowie der Bildung von Nebenprodukten bei der Desinfektion bewertet werden. Darauf aufbauend sollen allgemeingültige Aussagen über optimale Verfahren und Verfahrenskombinationen unter Einschluss der Desinfektion für die Aufbereitung von Talsperrenwasser aufgezeigt werden. Zur Erfassung der Betroffenheit verschiedener Talsperrenwasserwerke im Zusammenhang mit der Wasserbeschaffenheit, der installierten Aufbereitungstechnik sowie der Aufbereitungsleistung soll im Rahmen dieses Projektes eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden. Daraus sollen allgemeingültige Aussagen über die Aufbereitungsleistung einzelner Verfahrensstufen sowie deren optimaler Anordnung abgeleitet werden.
Das Forschungsprojekt TalAuf2025 umfasst die folgenden Maßnahmen:
Am Projekt sind folgende Partner beteiligt: