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Mann prüft Gaskonzentration einer Gasleitung im Straßenbereich

01. März 2021

Detektion von H2 (H2BoMess)

Analyse zum Verhalten des Gasaustritts bei erdverlegten Leitungen mit wasserstoffhaltigen und wasserstoffreichen Gasen unter Berücksichtigung der G 465-1 (G 202022)
Prüfen einer Gasleitung im Straßenbereich; © DVGW, HEIN GAS. Foto: Michael Schwartz
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 03.2021 - 12.2021

Projektstatus: laufend

Förderkennzeichen: G 202022

Ziele und Methodik

In Detektion von H2 (H2BoMess) wird ein Technologie-Sreening für mögliche Messprinzipien zur oberirdischen Wasserstoffdetektion durchgeführt. Ausgewählte Messgeräte sollen dann messtechnisch bewertet und auf mögliche Einsatzbereiche geprüft werden. Die Messkampagnen beinhalten sowohl grundlegende Untersuchungen unter Laborbedingungen (z. B. Anzeige-Verhalten der Detektoren) als auch Prüfungen unter Realbedingungen auf Testfeldern, auf denen reproduzierbare Randbedingungen eingestellt werden können. Die Erkenntnisse sollen in Handlungsempfehlungen münden, die für die Regelwerkserweiterung und -überarbeitung und für die betriebliche Praxis genutzt werden können. 

 

Hintergrund

Im Zuge des Klimaschutzes soll zukünftig Wasserstoff verstärkt als klimaneutraler Energieträger zum Einsatz kommen. Dieser kann dem Erdgas beigemischt und über die bestehende Infrastruktur transportiert werden. Auch geplant sind reine Wasserstoffnetze. Der Transport und die Verteilung von Wasserstoff, entweder zugemischt oder in Reinform, werfen allerdings sicherheitstechnische Fragestellungen hinsichtlich der Detektion von Leckagen an erdverlegten Leitungen auf.

Das Projekt Detektion von H2 (H2BoMess) befasst sich deshalb mit der Ausbreitung von Wasserstoff aus Leckstellen, im und aus dem Boden, sowie mit der oberirdischen Detektion der Leckage. Des Weiteren soll die Eignung von verschiedenen Messmethoden zur Rohrnetzüberprüfung gemäß DVGW-Arbeitsblatt G 465-1 „Überprüfung von Gasrohrnetzen mit einem Betriebsdruck bis 16 bar“ bei einer Wasserstoffleckage geprüft werden.

 

Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Frederik Brandes
Hauptgeschäftsstelle / Technologie und Innovationsmanagement

Telefon+49 228 91 88-844
Forschung zum Thema Netzbetrieb Gas