Trinkwasser – Lebensmittel Nummer eins

Ohne Trinkwasser stünde das gesellschaftliche Leben still – es unterliegt daher höchsten Qualitätsanforderungen. Der DVGW setzt sich umfassend vom Schutz der Trinkwasserressourcen bis zur Armatur an der Entnahmestelle beim Verbraucher für eine sichere Trinkwasserversorgung ein.

Trinkwasser – Lebensmittel Nummer eins; © Foto: Shutterstock

Trinkwasser in Deutschland – eine sichere Sache!

In den vergangenen Jahrzehnten wurden die hohen Qualitätsstandards für Trinkwasser konsequent und kontinuierlich weiterentwickelt und umgesetzt. Dank seiner gleichbleibend hohen Qualität schenken die Verbraucher in Deutschland dem Lebensmittel Trinkwasser großes Vertrauen. Zu den Merkmalen der deutschen Wasserversorgung zählen:

  • hohe Leistungsfähigkeit in Bezug auf Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit
  • wirtschaftliche Effizienz und angemessene Preise bzw. Gebühren
  • hohe Kundenzufriedenheit

Es gilt, dies erreichte hohe Niveau zu halten und – wo immer möglich und nötig – zu verbessern.

Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft

Mit dem „Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2015“ geben ATT, BDEW, DBVW, DVGW, DWA und VKU in Abstimmung mit dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund einen aktuellen Überblick über die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Deutschland. Die interessierte Öffentlichkeit und die Politik erhalten damit die Möglichkeit, sich umfassend über die Leistungen der Branche, die Vielfalt ihrer Aufgaben und die aktuellen Herausforderungen zu informieren. Wie auch schon die drei vorangegangenen Ausgaben seit 2005, belegt das vollständig aktualisierte Branchenbild 2015, dass die von Politik und Wasserwirtschaft gleichermaßen verfolgte Modernisierungsstrategie auch unter schwieriger werdenden Randbedingungen wirksam ist.

Übergabe des Branchenbildes der deutschen Wasserwirtschaft 2015 an Ministerin Hendricks
DVGW-Präsident Dietmar Bückemeyer, DBVW-Präsident Hans-Adolf Boie, ATT-Vorstand Prof. Dr. Lothar Scheuer, DWA-Präsident Otto Schaaf, Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, BDEW-Vizepräsident Wasser/Abwasser Jörg Simon, VKU-Vizepräsident Wasser/Abwasser Dr. Michael Beckereit; © Fotoagentur Bildschön

Die deutsche Wasserwirtschaft hat am 24. März der Bundesregierung, vertreten durch Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, ihre Leistungsfähigkeit in Form des „Branchenbilds der deutschen Wasserwirtschaft 2015“ präsentiert. Der Bericht ist im Rahmen der Fachmesse und des Kongresses Wasser Berlin International (24. bis 27. März 2015) überreicht worden. Er dokumentiert Stärken der deutschen Wasserwirtschaft im europäischen und internationalen Vergleich in Bezug auf Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit der Versorgungs- und Entsorgungsleistungen, wirtschaftliche Effizienz und Kundenzufriedenheit. Die deutsche Wasserwirtschaft bekennt sich ausdrücklich dazu, das erreichte hohe Niveau dauerhaft zu halten und – wo möglich und nötig – zu verbessern.

Das „Branchenbild“, das in Abstimmung mit dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund erarbeitet wurde, gibt einen aktuellen Überblick über das Potenzial der Wasserver- und Abwasserentsorgung. Öffentlichkeit und Politik können sich umfassend über die Leistungen der Wasserwirtschaft, die Vielfalt ihrer Aufgaben und die aktuellen Herausforderungen informieren. „Hochwertige technische Standards und das Einhalten der strengen gesetzlichen Vorgaben führen zu der hohen Qualität und der langfristigen Sicherheit der deutschen Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung“, erklärten die Repräsentanten der deutschen Wasserwirtschaft anlässlich der Übergabe.

Mit dem europaweit einmaligen Branchenbild werden die Leistungen der deutschen Wasserwirtschaft in ihrer Vielfalt dargestellt und transparent gemacht. „Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sind in Deutschland Kernaufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge in der Zuständigkeit der Gemeinden oder anderer öffentlich-rechtlicher Körperschaften. Es ist beeindruckend, wie hier über Jahrzehnte hinweg und flächendeckend höchste europäische Standards garantiert werden“, erklärten die sechs Verbände, die das „Branchenbild“ erarbeitet haben.

Die Wasserwirtschaft in Deutschland steht vor bedeutenden Herausforderungen: Demografischer Wandel, der sich abzeichnende Klimawandel, der Eintrag anthropogener Spurenstoffe, Nutzungskonflikte mit Industrie und Landwirtschaft sowie eine gewässerverträgliche Ausgestaltung der Energiewende sind dabei entscheidende Aspekte. Die beteiligten Verbände versicherten hierzu: „Trinkwasserversorger und Abwasserentsorger stellen sich diesen Aufgaben und setzen sich vor Ort für flexible und angepasste Lösungen im Konsens ein.“

„Diese Herausforderungen kann die Wasserwirtschaft jedoch nicht alleine bewältigen“, so die Repräsentanten der Verbände. „Die Wasserressourcen können nur dauerhaft gesichert werden, wenn der vorsorgende Gewässerschutz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe akzeptiert und bei allen wirtschaftlichen Tätigkeiten und Entscheidungen als gemeinsames Ziel anerkannt ist.“

 

Die sechs Verbände, die das "Branchenbild" erarbeit haben, sind:

  • Arbeitsgemeinschaft Trinkwassertalsperren e. V. (ATT)
  • Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)
  • Deutscher Bund verbandlicher Wasserwirtschaft e. V. (DBVW)
  • Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW)
  • Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA)
  • Verband kommunaler Unternehmen e. V. (VKU)

Hier können Sie sich das Branchenbild komplett oder in eienr Kurzfassung herunterladen:

DVGW-Film
Der Film thematisiert die Rolle des DVGW vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen im Gas- und Wasserfach:
Vielen Dank allen Mitwirkenden!

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