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01. Februar 2025

RiVeTTi

Risiko veränderter Temperaturen für den Betrieb von Trinkwasserinstallationen (W202505)
Hausanschlussraum ; © DVGW
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 10.2025 - 09.2028

Projektstatus: laufend

Förderkennzeichen: W 202505

Hintergrund

Die unerwünschte Vermehrung von Legionellen in Trinkwasserinstallationen (TWI) ist eine zentrale Herausforderung für die Trinkwasserversorgung, insbesondere im Kontext des Klimawandels und der Nutzung erneuerbarer Energien. Temperaturveränderungen im Bereich des Trinkwassers warm und kalt erhöhen die Risiken für die Trinkwasserhygiene. Höhere Außentemperaturen führen zu einer Erwärmung des Trinkwassers, was die Vermehrung von Legionellen begünstigt. Gleichzeitig soll die Trinkwarmwassertemperatur gesenkt werden, um CO2-Reduktionsziele zu erreichen, was ebenfalls Risiken birgt.

Ziele und Methodik

Das Projekt RiVeTTi zielt darauf ab, Grundlagen für eine wissenschaftlich basierte Risikoanalyse und Ansätze für das Risikomanagement für Trinkwasserinstallationen (Warm- und Kaltwasser) unter veränderten Temperaturbedingungen zu entwickeln. Risiken sollen identifiziert und Maßnahmen zur Risikobeherrschung abgeleitet werden, um einen hygienisch sicheren Betrieb auch unter klimawandelbedingten und energetisch optimierten Betriebsbedingungen insbesondere im Hinblick auf das Legionellenwachstum zu gewährleisten.

Die Untersuchungen werden sowohl in Bestandobjekten als auch an experimentellen Versuchsanlagen durchgeführt. Die Arbeiten bauen dabei auf den Ergebnissen des BMWK-geförderten Projekts ULTRA-F auf und werden in enger Verzahnung mit dem EU-Projekt NEUTRALPATH durchgeführt, wodurch zusätzlich Fragestellungen zu klimaneutralen Quartierslösungen berücksichtigt werden können. 

Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserhygiene leisten und gleichzeitig die Entwicklung innovativer, energieeffizienter Installations- und Wärmekonzepte unterstützen.

Projektpartner

Am Projekt sind folgende Partner beteiligt:

Ansprechpartner
Bei Fragen zum Forschungsbericht wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartner
Dr. Mathis Keller
Hauptgeschäftsstelle / Technologie und Innovationsmanagement
Telefon+49 228 91 88-727
Forschung zum Thema Wasserqualität