01. Januar 2026
Projektlaufzeit: 01.2026 - 06.2028
Projektstatus: laufend
Förderkennzeichen: W 202530
In Trinkwasserschutzgebieten kann es während Großbaumaßnahmen, wie z.B. der Verlegung von Kabeln und Rohrleitungen, zu erheblichen Eingriffen bei den Schutzgütern Boden und Grundwasser kommen. Das bedeutet, dass durch die notwendigen Erdarbeiten Änderungen der hydraulischen Verhältnisse oder der Bodenchemie resultieren können. In der Konsequenz kann die Anfälligkeit des Grundwassers gegenüber nachteiligen (Schad-)Stoffeinträgen und Temperaturänderungen steigen. Unklar ist jedoch, wie stark diese Auswirkungen ausfallen – mit unklaren Folgen für die Trinkwasserversorger.
Das Forschungsprojekt InfraRisk will deshalb die Auswirkungen von Großbaumaßnahmen (Trassen von Hochspannungs-Übertragungs-Leitungen) auf die Rohwasserqualität und -temperatur verschiedener Wassergewinnungen bestimmen.
Ziel des Projekts InfraRisk ist es deshalb, anhand von zwei Praxisfällen die Auswirkungen der Großbaumaßnahmen auf die Rohwasserqualität zu bestimmen. Das Projekt dreigegliedert:
Alle Erkenntnisse, eine Risikobewertung sowie Empfehlungen für ein begleitendes Monitoring werden im Anschluss an das Projekt in einer für Wasserversorgungsunternehmen ausgelegten Handreichung gebündelt.
Am Projekt sind folgende Partner beteiligt: