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DVGW-Zukunftsprogramm Wasser

Eine sichere Ressource für uns alle - auch in der Zukunft!

Forschung für eine langfristig, quantitativ und qualitativ gesicherte Trinkwasserversorgung in Deutschland

Im Zukunftsprogramm Wasser entwickelt der DVGW – gemeinsam mit allen Akteuren der Wasserversorgung – zukunftssichere Lösungen, damit auch langfristig Trinkwasser in hoher Qualität und ausreichender Menge für alle zur Verfügung steht. Über einen Zeitraum von drei Jahren greift das Forschungsprogramm drängende Schwerpunktthemen der zukünftigen Trinkwasserversorgung in Deutschland auf – wie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels, ein effizientes und klimaresilientes Asset Management sowie die Sicherstellung der Wasserqualität. Ziel ist es, Wissenslücken zu identifizieren und zu schließen, innovative Lösungen zu entwickeln und zu erproben sowie eine nachhaltige Nutzung aller Wasserressourcen im Wasserkreislauf für Deutschland zu ermöglichen.
Im Zukunftsprogramm Wasser entwickelt der DVGW – gemeinsam mit allen Akteuren der Wasserversorgung – zukunftssichere Lösungen, damit auch langfristig Trinkwasser in hoher Qualität und ausreichender Menge für alle zur Verfügung steht. Über einen Zeitraum von drei Jahren greift das Forschungsprogramm drängende Schwerpunktthemen der zukünftigen Trinkwasserversorgung in Deutschland auf – wie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels, ein effizientes und klimaresilientes Asset Management sowie die Sicherstellung der Wasserqualität. Ziel ist es, Wissenslücken zu identifizieren und zu schließen, innovative Lösungen zu entwickeln und zu erproben sowie eine nachhaltige Nutzung aller Wasserressourcen im Wasserkreislauf für Deutschland zu ermöglichen.
Das Bausteinprinzip des Zukunftsprorgamms Wasser
Struktur des Zukunftsprogramm Wasser
Bausetinprinzip des Zukunftsprogramms Wasser © DVGW

Übergeordnet werden in einem Roadmapping-Prozess eine Zukunftsvision und Handlungsagenda für den Zeitraum bis 2030 erstellt. Zentrales Element der Programmstruktur ist die DVGW-Fachthemen-Arbeit, die in parallellaufenden Teilprojekten drei Innovationsfelder adressiert:

  1. Extremereignisse und Klimawandelanpassung
  2. Asset Management und ergänzende Technologien
  3. Sicherstellung der Wasserqualität

In Einzelprojekten werden spezifische Fragestellungen dieser Themenfelder bearbeitet.  Die individuellen Arbeitsprogramme können verschiedene Schwerpunkte haben – von Analysen und klassischer Forschung bis hin zur Entwicklung von Produkten oder der Erstellung von Regelwerken. Wichtig für das gesamte Programm sind Kooperationen mit externen Akteuren, deren Know-How und Wissen einfließen und zum Gelingen der Projekte beitragen sollen. Der Output wiederum wird zielgruppenspezifisch aufbereitet und kommuniziert und der Wissenstransfer sichergestellt.

Thematische Schwerpunkte: Die vier Teilprojekte

Roadmapping-Ansatz für eine strategische Handlungsagenda 2030

Die Wasserversorgung steht angesichts gesellschaftlicher, politischer, ökonomischer und technologischer Veränderungen auf lange Sicht großen Herausforderungen gegenüber. Um auch in Zukunft alle ausreichend mit Trinkwasser in hoher Qualität zu versorgen, müssen neue Anforderungen früh erkannt und daraus strukturierte Handlungsbedarfe abgeleitet werden. Hierfür wird die Roadmap „Wasserversorgung 2030“ entwickelt, die aus vier Bausteinen besteht :

  1. Forecasting: Status quo, Trends und Wandel
  2. Vision: Wasserversorgung 2100
  3. Backcasting: Herausforderungen der Wasserwirtschaft & Case Studies - Szenarien 2050
  4. Wasserversorgung Agenda 2030

Basierend auf den aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, technologischen und ökologischen Rahmenbedingungen und deren absehbare Entwicklung wird in einem Stakeholderprozess eine konsensuale und positive Zukunftsvision für die Wasserversorgung in Deutschland entworfen. Diese dient als Zielmarke für die Arbeit im Programm. Damit sollen Trends und Treiber des Wandels der Wasserversorgung strukturiert erfasst und ihre Auswirkungen auf Wasserbedarf und -dargebot sowie Infrastrukturen in Deutschland beschrieben werden. Die Ergebnisse werden zu einem Big Picture zusammengeführt, das mögliche Entwicklungspfade aufzeigt und relevante Steuerungsgrößen und Risikofaktoren sichtbar macht.

Extremereignisse und Klimawandelanpassung

Die Folgen des Klimawandels sind spürbar - auch in Deutschland. Trockenjahre und Flutkatastrophen haben das sichtbar gemacht. Intensität und Frequenz der auftretenden Ereignisse sowie deren Folgen sind ein zentraler Bestandteil dieses Themenbereichs. Denn diese Art der Extremereignisse und ihre Ausiwrkungen gehen auch an der Wasserversorgung nicht spurlos vorbei und erfordern Anpassungsmaßnahmen.

Um die Wasserversorgung dauerhaft sicherzustellen, ist es notwendig handlungsrelevante Daten und Erhebungssystematiken bereitzustellen, die in Einzeilprojekten erarbeitet werden. Weiterhin ist vorgesehen Managementkonzepte und -werkzeuge zu entwickeln, um Dynamiken und Abläufe des Klimawandels sowie die Einflüsse auf die Wasserversorgung besser zu verstehen und prognostizieren zu können. Prognosen zu Dargebot und Bedarf sowie Modelle für Wasserversorgungskonzepte runden das Bild ab.  

Asset Management und ergänzende Technologien

Eine große Herausforderung für die Wasserversorgung in den kommenden Jahren ist der Funktions- und Werterhalt sowie die Anpassung der Trinkwasserinfrastruktur. Durch die veränderten Rahmenbedingungen bzw. Nutzungsszenarien und deren Einfluss auf die zukünftige Wasserinfrastruktur ist ein integriertes Asset Management mit ergänzenden Technologien wie z.B. der Digitalisierung bei großen und kleinen Wasserversorgern gleichermaßen das Handlungsgerüst für die Bewältigung der komplexen Aufgabenstellungen.

Die Wasserversorgung benötigt Werkzeuge für den substanzorientierten Werterhalt der vorhandenen Infrastruktur. Anpassung der bestehenden Versorgungssysteme an veränderte Dargebote und Bedarfsmengen sowie höheren Resilienzanforderungen zukunftssicherer Infrastruktur erfordern Analysen, Innovationen und Praxiserprobungen neuer Technologien, Diagnosewerkzeuge und datengetriebener Systemlösungen. Dieses Teilprojekt wird helfen digitale Lösungspotenziale und Innovative Inspektions-, Diagnose- und Sanierungstechnologien zu erkennen und (weiter) zu entwickeln.

Sicherstellung der Wasserqualität

Die Wasserversorgungsbranche in Deutschland ist dazu verpflichtet sicherzustellen, dass durch die Verwendung von Trinkwasser für den menschlichen Gebrauch keine Gefahr für die Gesundheit ausgeht. Dieser Anspruch muss auch in Zeiten eines sich immer deutlicher zeigenden Klimawandels mit einem schnell verändernden Nutzungsverhalten und zunehmender Belastung von Wasserressourcen als oberste Prämisse gewahrt bleiben. 

Neue Entwicklungen in der Aufbereitungstechnik, der Spurenanalytik und der Digitalisierung bieten einerseits Herausforderungen und Diskussionen aber andererseits auch neue Möglichkeiten und Chancen. In diesem Spannungsfeld liefert dieses Teilprojekt die notwendige Übersicht mit neuen Handlungsoptionen auf technologischer und methodischer Ebene. 

Die Schwerpunkte der Arbeit liegen dabei in der Früherkennung chemischer und mikrobiologischer Gefährdungen, der Bewertung und Interpretation neuer Substanzen, sowie in der Entwicklung eines angepassten Risikomanagements und neuer digitaler Werkzeuge. 

A secure resource for all of us – Meeting the challenges of water management through intensified research, technical improvement, and regulation

Ansprechpartnerin
Bei Fragen zum DVGW-Zukunftsprogramm Wasser wenden Sie sich an
Dr. Julia Rinck
Hauptgeschäftsstelle / Technologie und Innovationsmanagement

Telefon+49 228 91 88-221