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Rohrleitungen und Hydrogen

01. Dezember 2025

Wasserstoff-Emissionen (HyGAn)

Wasserstoff-Emissionen in der Gasanwendung (G 202515)
Im Projekt H2-Emissionen wird die Freisetzung von Wasserstoff-Emissionen untersucht und mit Methan-Emissionen verglichen.; © RAINER JENSEN
Forschungsprojekt
Projektbeschreibung

Projektlaufzeit: 01.12.2025 - 30.11.2027

Projektstatus: laufend

Förderkennzeichen: G 292515

Projekt im Rahmen des DVGW-Innovationsprogramms Wasserstoff

Hintergrund

Das Projekt Wasserstoff-Emissionen (HyGAn) untersucht die Freisetzung von Wasserstoff in der Gasanwendung und stellt diese in den Kontext bisheriger Erkenntnisse zu Methanemissionen. Ziel ist es, eine belastbare Datengrundlage zu schaffen, um die Entwicklung der Emissionen über die letzten Jahre hinweg nachvollziehbar zu machen und zukünftige Reduktionspotenziale – etwa durch den Austausch alter Geräte – aufzuzeigen. Damit ergänzt das Projekt bestehende Forschungsaktivitäten auf Transport- und Verteilnetzebene.

Im Mittelpunkt steht der Vergleich zwischen Wasserstoff und Methan hinsichtlich ihrer Emissionen, Wirkmechanismen und technischen Eigenschaften. Die Ergebnisse sollen nicht nur Transparenz schaffen, sondern auch eine fundierte Grundlage für politische und gesellschaftliche Diskussionen bieten. Durch die Anwendung der Methodik aus dem Vorgängerprojekt MeGAn wird eine konsistente Bewertung ermöglicht, die sowohl ökologische als auch sicherheitstechnische Aspekte berücksichtigt.

 

Ziele und Methodik

Das Projekt Wasserstoff-Emissionen (HyGAn) untersucht, wie viel Wasserstoff bei der Nutzung von Gasgeräten – vom Hausanschluss oder der industriellen Übergabestation bis hin zum Endgerät – in die Umgebung freigesetzt wird. Ziel ist eine umfassende Bewertung der Emissionen in verschiedenen Gasanwendungssektoren. Dabei werden zahlreiche Gerätetypen wie Heizkessel, Herde, Brenner oder Wärmepumpen sowie Leitungen und Armaturen in die Messungen einbezogen. Die Ergebnisse sollen zeigen, wie sich die Emissionen im Vergleich zu früheren Untersuchungen entwickelt haben und welche Potenziale zur weiteren Reduktion bestehen.

Die Methodik orientiert sich an dem Vorgängerprojekt MeGAn, das sich mit Methanemissionen befasst hat. Für Wasserstoff liegen bislang kaum Daten zur Freisetzung in der Anwendung vor. Das Projekt schließt diese Lücke, indem es reale Messungen durchführt und Gerätehersteller sowie Fachverbände einbindet. Die gewonnenen Daten sollen zur Weiterentwicklung technischer Regeln, zur Erhöhung der Betriebssicherheit und zur transparenten Darstellung von Treibhausgasemissionen beitragen – insbesondere im Hinblick auf die zukünftige Rolle von Wasserstoff in einer klimaneutralen Energieversorgung.

 

Ansprechpartnerin
Bei Fragen zum Forschungsprojekt wenden Sie sich bitte an folgenden Ansprechpartnerin
Paul Platzek
Technologie und Innovationsmanagement / Energieforschung
Telefon+49 228 9188 864
Forschung zum Thema Emissionsmessungen